Projektablauf: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Juli 2017, 10:37 Uhr
Projektablauf
Inhaltsverzeichnis
- 1 Projektstart
- 2 Inhaltliches Konzept
- 3 Klärung "technischer" Fragen
- 4 Inhalte
- 5 Inhaltliche Freigabe
- 6 Übergabe Material
- 7 Grafisches Konzept wird erarbeitet (je nach Umfang mit oder ohne Inhalte)
- 8 Grafische Qualitätssicherung
- 9 Freigabe des grafischen Konzeptes
- 10 Fertigstellung Grafik (Korrekturen, Einarbeitung Inhalte…)
- 11 Finale Freigabe
- 12 Produktion
- 13 Nachbesprechung
Projektstart
Ein Initiator (z.B. innerhalb eines Projektes oder aus Geschäftsführung/Vorstand) beschliesst die Notwendigkeit für ein Werbe- oder Kommunikationsmittel. Gleichzeitig wird auch ein Zeitplan festgelegt (in Abstimmung mit der Grafik!) und wer als "Projektmanager" die Verantwortung für den Ablauf des Projektes übernimmt. Der Initiator kümmert sich je nach Vorhaben (selbst oder mit Hilfe anderer) um die finanziellen Mittel für das Projekt.
Beispielzeitplanung Plakat (rückwärts planen) ---------------------- - Eventdatum 01.12. - Gewünschte Verteilung Plakate ca. 1 Monat zuvor… - … ergibt 01.11. Fertigstellungsdatum - Druckdauer ca. 1 Woche - 25.10. Plakat muss in Druck - 1 Woche Korrekturen und Freigaben - 1 Woche Entwurf - 11.10. Material an Grafik - Vorlauf Konzeption/Material
Inhaltliches Konzept
Das inhaltliche Konzept wird von der Einrichtung (ggf. mit Hilfe der Geschäftsführung oder der Grafik) erarbeitet. Dabei sollte man sich grundsätzliche Fragen stellen: Welchen Zweck verfolgen wir mit dem Produkt? Wer ist die Zielgruppe? Was möchten wir mitteilen? Welchen besonderen, vielleicht sogar einzigartigen Nutzen hat das Produkt? Wieviel Zeit möchten wir investieren?
Klärung "technischer" Fragen
Welches Format hat das Produkt (Bsp. Plakat: DIN A2)? In welcher Auflage soll das Produkt produziert werden? Welche Produktionsmethode/welche Druckerei ist geeignet?
Inhalte
Die Inhalte für das Produkt müssen erstellt bzw. gesammelt werden. Wer schreibt die Texte? Woher kommt das Bildmaterial? Wurden erforderliche Zustimmungen/Nutzungsrechte eingeholt? Zum Beispiel bei Bildern: stimmen die abgebildeten Personen der Veröffentlichung zu?
Zu Inhalten/Bildern bitte auch die Grundregeln konsultieren.
Inhaltliche Freigabe
Die inhaltliche Freigabe von Konzept und Texten und seltener auch Bildmaterial (nur falls dieses eigenständig Inhalte transportiert, etwa Schaubilder oder Schriftcollagen) erfolgt durch ein Mitglied der Geschäftsführung. Bei "einfachen" Produkten (z. B. jährlich wiederkehrende Plakate) kann die Grafik die (Vor)Freigabe übernehmen. Die Zuständigkeiten sind hier aufgeführt.
Übergabe Material
Alle Informationen ("technische" und inhaltliche) sowie alles Material werden in geeigneter Form an die Grafik übegeben.
Zur Orientierung: ---------------------- Technisches - Produkt - Format - Auflage - Druck (eigener Drucker, Copyshop, Druckerei…?) - Ansprechpartner - Termin Fertigstellung ---------------------- Inhaltliches - Idee (wie und wofür?) - Gestaltungswünsche - Bildmaterial - Texte (bereits strukturiert, z. B. Titelseite, Rückseite; Wichtige Informationen wie Adresse nicht vergessen!) - Angabe zu Logos, die mit abgebildet werden sollen
Grafisches Konzept wird erarbeitet (je nach Umfang mit oder ohne Inhalte)
Mit Blick auf die zu kommunizierenden Inhalte wird ein angemessenes grafisches Konzept/ein Entwurf erarbeitet. In Abhängigkeit von Projekt, Umfang und Komplexität des Kommunikationsmittels und den Wünschen der Geschäftsführung übernimmt dies der Netzwerk Spiel/Kultur Grafiker, die Zuständige für Corporate Design oder andere, externe Grafiker. Wie weit das grafische Konzept ausgearbeitet wird, bevor es in den folgenden Freigabeprozess geht, hängt von der Komplexität des Kommunikationsmittels ab.
Zu den Corporate Design Vorgaben bitte die Grundregeln und spezifischen Regeln für Produkte konsultieren.
Grafische Qualitätssicherung
Grafisches Konzept/Entwurf werden der Zuständigen für Corporate Design vorgelegt (Akteure). Diese sorgt für die gestalterische Konsistenz und sichert die Einhaltung der Netzwerk Spiel/Kultur Corporate Design Vorgaben, wie unter Grundregeln und Produkte aufgeführt.
Freigabe des grafischen Konzeptes
Die Freigabe des grafischen Konzeptes erfolgt (gegebenenfalls nach Einarbeitung von Corporate-Design-Korrekturen) durch den Projektmanager (und sein Team).
Fertigstellung Grafik (Korrekturen, Einarbeitung Inhalte…)
Der zuständige Grafiker stellt das Produkt fertig: Korrekturen und Inhalte werden eingearbeitet und eine Finale Ansicht des Kommunikationsmittels erstellt.
Finale Freigabe
Die Finale Freigabe erfolgt durch ein Mitglied der Geschäftsführung. Die Zuständigkeiten sind hier aufgeführt. Die restlichen Mitglieder der Geschäftsführung haben Veto-Recht sofern Grundsätze des Netzwerk Spiel/Kultur verletzt werden (Beispiel: diskriminierende Abbildungen/Texte).
Produktion
Das Produkt wird produziert. Gegebenenfalls wird dafür von dem betreuenden Grafiker eine Druckdatei erstellt oder ein weiterer Zwischenschritt ist notwendig (etwa beim Webdesign die Programmierung). Für die Qualitätssicherung während der Produktion und bei der Abnahme des fertigen Produktes wird ein Verantwortlicher/Ansprechpartner definiert.
Nachbesprechung
Für wichtige Produkte (z. B. umfangreiche Kommunikationsmittel, die lange zum Einsatz kommen oder als Probelauf dienten für weitere ähnliche Projekte) findet eine Nachbesprechung der Projektbeteiligten statt. Was lief gut, was nicht im Projektablauf? Hat sich das gestalterische und inhaltliche Konzept des Produktes bewährt? Welche Erkenntnisse müssen festgehalten werden für künftige Projekte? Wie werden diese dokumentiert und weitergegeben? (Und wenn alles gut lief, muss das auch mal gefeiert werden!)